Anschrift  

Kindertagesstätte Kunterbunt
Rödlerstraße 3
67592 Flörsheim-Dalsheim

Telefon 06243 6442

e-mail(at)kitakunterbunt.com
www.kitakunterbunt.com

Telefone in den Gruppen
Gelb: 06243 4575133
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Jubiläum  

   

Erweiterungsbau in Flörsheim-Dalsheim soll bis Herbst 2017 fertig sein

Es ist ein landesweiter Trend: Durch den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz und die persönliche Lebensplanung in den Familien werden Kinder heute in der Regel bereits ab dem zweiten Lebensjahr in den Tagesstätten betreut. Gleichzeitig steigt ebenso die Nachfrage nach Ganzzeitbetreuungsplätzen weiter an.

Auch in der Verbandsgemeinde Monsheim hat diese Entwicklung – verbunden mit einem anhaltenden Zuzug von Neubürgern, der Ausweisung von Neubaugebieten und einer wieder steigenden Geburtenrate – dazu geführt, dass die bestehenden Kindertagesstätten an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Daher wird es nach dem Neubau der fünfgruppigen Kita in Monsheim und der Generalsanierung und Erweiterung der Einrichtung in Mörstadt nun auch einen weiteren Anbau an die Kita „Kunterbunt“ in der Rödlerstraße in Flörsheim-Dalsheim geben, die zuletzt im Jahr 2007 um einen Gruppenraum erweitert worden war.

„Bereits seit 2013 zeichnet sich ein erhöhter Betreuungsbedarf für unter 3-jährige sowie in Ganzzeit für Flörsheim-Dalsheim ab“, verdeutlicht der zuständige Beigeordnete Frank Sagadin. „Dies wurde von Seiten der Ortsgemeinde bereits frühzeitig mit den zuständigen Stellen erörtert. Wir freuen uns, dass nun auch die Jugendämter auf Kreis- und Landesebene den zusätzlichen Bedarf anerkennen und der dringend notwendige Anbau durch entsprechende Zuschüsse mitfinanziert wird.“

Bis Herbst 2017 soll die bisher 3-gruppige Kindertagesstätte nun in westlicher Richtung um einen Anbau mit zwei großen Gruppenräumen, einem Raum für Stillbeschäftigung, WC-Anlagen und einen neuen zentralen Eingangsbereich mit Garderobe und Abstellmöglichkeiten für Kinderwagen erweitert werden. Außerdem wird eine Verbindung zum bestehenden Kita-Gebäude geschaffen und ein bisheriger Gruppenraum zum Speiseraum umgestaltet. Und auch an die weitere Zukunft ist gedacht: Sollte der Bedarf an Kita-Plätzen in den kommenden Jahren weiter steigen, könnten auf der Betondecke des Anbaus weitere Räume im ersten Obergeschoss geschaffen werden.

Als kleiner Wermutstropfen der Planung des Frankenthaler Architekturbüros Matthias Braun bleibt die Tatsache, dass der bisherige Kinderspielplatz in der Rödlerstraße dem Anbau weichen muss. Aber auch hier bietet die Gemeinde eine Lösung an. So soll die verbleibende Freifläche mit den Spielgeräten künftig tagsüber den Kita-Kindern und nachmittags sowie am Wochenende wie gewohnt als Spielplatz zur Verfügung stehen.

Aktuell werden in der 3-gruppigen Einrichtung 60 Kinder betreut, davon 22 unter 3-jährige und hiervon wiederum 10 im Krippenbereich. Es stehen 24 Ganzzeitplätze zur Verfügung, die stets voll belegt sind, sodass bis zur Fertigstellung des Anbaus auch keine weiteren Ganzzeitplätze vergeben werden können. In der Einrichtung sind 8 Erzieherinnen, 3 Kinderpflegerinnen, eine Erzieherin im Anerkennungsjahr und ein Bundesfreiwilligendienst-Leistender beschäftigt.

Nach der Erweiterung können 25 weitere Betreuungsplätze und davon 12 zusätzliche Ganzzeitplätze angeboten werden. Die Zahl der U-3-Plätze bleibt hingegen unverändert. Nach der aktuellen Bedarfsplanung des Kreisjugendamtes könnte die Ortsgemeinde Flörsheim-Dalsheim damit auch den längerfristigen Bedarf abdecken. Durch die Aufnahme der Kinder ab dem zweiten Lebensjahr hat sich allerdings die Belastbarkeit derartiger Prognosen erheblich verringert und die Planungszeit verkürzt. „Den tatsächlichen Bedarf kennen wir schließlich erst, wenn die Kinder geboren sind“, so Frank Sagadin, „und dann verbleibt nicht mehr viel Zeit, um auf Veränderungen zu reagieren.“

Die Gesamtkosten für den Anbau werden vom Planer auf rund 830.000 Euro geschätzt. Dazu erhält die Gemeinde einen Landeszuschuss als Festbetragsförderung in Höhe von 86.975 Euro und einen Zuschuss des Landkreises Alzey-Worms in Höhe von 105.000 Euro. Die Rohbauarbeiten wurden durch den Gemeinderat inzwischen an das Bauunternehmen Schneider aus Merxheim bei Bad Kreuznach vergeben. Mit den Erdarbeiten wird – je nach Witterungsverlauf – in den nächsten Tagen begonnen und mit der Fertigstellung rechnen Gemeinde und Architekt für Herbst 2017.